Gynäkologische Krebsarten

In der Schweiz erkranken jährlich über 2000 Frauen an bösartigen, gynäkologischen Tumoren. Etwa 750 Frauen sterben daran. Spezifisch für gynäkologische Tumore ist, dass sie oft (zu) spät entdeckt werden. Deshalb ist es für Erkrankte wichtig, sich an ausgebildete Gynäkoonkologinnen und -onkologen oder spezialisierte Zentren zu wenden.

 

Bei Fragen zu gynäkologischen Krebsarten oder für eine Zweitmeinung dürfen Sie uns gerne kontaktieren.


Gebärmutterschleimhautkrebs - Endometriumkarzinom

Eierstockkrebs - Ovarialkarzinom

Gebärmutterhalskrebs - Zervixkarzinom

Schamlippenkrebs - Vulvakarzinom

Scheidenkrebs - Vaginalkarzinom

Zudem gibt es ganz viele, sehr seltene Krankheiten unter den gynäkologischen Tumoren. Zu erwähnen sind da das Vaginalkarzinom, die Sarkome des Uterus und bösartige Tumor des Ovars jenseits des Ovarialkarzinoms.

 

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Studien, Therapie, Palliativmedizin, Psychoonkologie

Klinische Studien

„Soll ich mich wirklich zum Versuchskaninchen machen?“ Die Antwort lautet grundsätzlich eher ja. Klinische Studien sind notwendig, um kritisch neue und manchmal auch alte Therapien zu überprüfen. Es besteht zwar prinzipiell das Risiko, dass man tatsächlich z. B. in der schlechteren Gruppe landet oder ein neues Medikament nicht hält was man sich versprochen hat, aber dieses Risiko wird durch sehr strenge Auflagen für die Durchführung von klinischen Studien minimiert.

Chemotherapie und neuere Therapien

Der Begriff Chemotherapie ist leider bei Patientinnen sehr negativ belastet. Neuere Substanzen gehen oft gezielter an bestimmte Rezeptoren oder bestimmte Moleküle vor als klassische Chemotherapien. Sie werden aber nicht mehr Chemotherapie genannt, haben aber dennoch nicht selten genauso Nebenwirkungen, und nicht jede Chemotherapie hat schwere Nebenwirkungen.

Palliativmedizin

Palliative Care umfasst eine ganzheitliche Betreuung und Behandlung von Menschen mit unheilbaren, fortgeschrittenen Krankheiten. Ziel ist es, den Betroffenen eine an ihre Situation angepasste, optimale Lebensqualität zu ermöglichen.

Psychoonkologie

Die Psychoonkologie beschäftigt sich mit den psychosozialen Aspekten von Krebserkrankungen und unterstützt Patientinnen parallel zur Tumortherapie und auch danach. Für eine gute psychoonkologische Betreuung benötigt es eine spezifische Ausbildung, dies können Psychiater oder Psychologen übernehmen. Sie sind fester Bestandteil eines Tumorzentrums.


Weitere Informationen und Links

Beratung, Unterstützung, Selbsthilfe

 

Artikel / Bücher / ElleHELP in den Medien

 

 

Ärzte/Ärztinnen, Forschung, etc.

 

  • www.doctorfmh.ch Liste der von der FMH anerkannten Gynäkoonkologen (der Schwerpunkttitel muss in der Suchfunktion eingegeben werden)
  • www.oncomap.de Gynäkologische Tumorzentren der Schweiz die nach Deutscher Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert sind (ein Äquivalent der Krebsliga Schweiz existiert noch nicht)
  • www.swissago.ch Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) 
  • sakk.ch Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) 
  • www.swiss-go.ch Swiss GO Trial Group - Klinische Forschungsgruppe mit dem Ziel Frauen beim Heilungserfolg von Tumorerkrankungen zu unterstützen
  • www.manja-gideon-foundation.org 
World Go Day

Europäisches Selbsthilfe-Organisationen-Netzwerk ENGAGe

 

ENGAGe ist ein Netzwerk von europäischen Patientenvertretungen, welche sich für gynäkologische Krebsarten einsetzen. Es wurde 2012 durch das Europäische Netzwerk Gynäkologische Onkologie (ESCO) gegründet. 

Patient Advocacy Seminar Report 2021 2019

Leitfaden für den Umgang mit der Covid-19 Pandemie

Am 20. September ist der World Go Day (Tag der gynäkologischen Onkologie) World Gynecologic Oncology Day ​​​www.worldgoday.org